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Samstag, 19. Mai 2012





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Aktive Beschäftigungspolitik - Arbeitslosigkeit nicht nur verwalten!

Eine gute Ausbildung und ein sicherer Arbeitsverhältnis ist nach Umfrage das wichtigste Lebensziel für den Großteil der Deutschen. Kein Wunder, schließlich sichert das Einkommen ihre Existenz.

Doch anstatt aktiv in Beschäftigung zu investieren, geben Staat und Wirtschaft Million für die Finanzierung der Arbeitslosigkeit aus.

Für uns als Gewerkschaftsjugend ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen ausgebeutet werden und trotz einer Arbeit unter dem Existensminimum leben müssen!

 

Die Wirtschaft glänzt zwar jeden Monat erneut mit gesunkenen Arbeitslosenzahlen. Doch wenn man hinter die Kulissen sieht, merkt man, dass der Arbeits- und Ausbildungsmarkt noch immer nicht rosig aus. Unter dem Motto „Fördern und Fordern“ zwingt der Staat Arbeitslose in prekäre Arbeitsverhältnisse. Viele Kolleginnen und Kollegen werden in 1€ Jobs, befristete Arbeitsverhältnisse und Leiharbeit ausgebeutet. 

Die Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz endet für viele Jugendliche meist in einer hoffnungslosen Katastrophe. Arbeitgeber beklagen sich bereits seid Jahren über einen Facharbeitermangel, doch anstatt in eine betrieblichen Ausbildung zu investieren, steckten sie immer mehr Kohle in das Einstiegsqualifizierungsjahr (EQJ), Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) und Co.

Wenn es nach der Bundesregierung geht, sollen die Älteren bis zum Umfallen schuften, während wir auf der Straße sitzen. Die Rente mit 67 wurde eingeführt, die Jugendarbeitslosigkeit ist gestiegen.

Für uns als Gewerkschaftsjugend ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen ausgebeutet werden und trotz einer Arbeit unter dem Existensminimum leben müssen!

 

Wir fordern


  •  Recht auf Arbeit
  •  Begrenzung der Mehrarbeit/Überstunden
  •  Einschränkung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen
  •  Herabsetzung des Renteneintrittsalters
  •  Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmungsrechte
  •  Vergabe öffentlicher Aufträge nur an tariftreue und ausbildende  Unternehmen
  •  Ausbildung für alle - Gesetzliche Umlagefinanzierung
  •  Ein Einkommen zum Auskommen - Mindestlohn

 



 

 

Mehr Infos zum Thema Arbeitsmarkt gibts auf der Seite der IG Metall Jugend Bayern und auf dem Jugendportal .

 

 
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