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Aktive
Beschäftigungspolitik - Arbeitslosigkeit nicht nur verwalten!
Eine gute Ausbildung
und ein sicherer Arbeitsverhältnis ist nach Umfrage das
wichtigste Lebensziel für den Großteil der Deutschen. Kein
Wunder, schließlich sichert das Einkommen ihre Existenz.
Doch anstatt aktiv in
Beschäftigung zu investieren, geben Staat und Wirtschaft Million
für die Finanzierung der Arbeitslosigkeit aus.
Für uns als
Gewerkschaftsjugend ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen
ausgebeutet werden und trotz einer Arbeit unter dem Existensminimum
leben müssen!
Die Wirtschaft glänzt
zwar jeden Monat erneut mit gesunkenen Arbeitslosenzahlen. Doch wenn
man hinter die Kulissen sieht, merkt man, dass der Arbeits- und
Ausbildungsmarkt noch immer nicht rosig aus. Unter dem Motto „Fördern
und Fordern“ zwingt der Staat Arbeitslose in prekäre
Arbeitsverhältnisse. Viele Kolleginnen und Kollegen werden in 1€
Jobs, befristete Arbeitsverhältnisse und Leiharbeit ausgebeutet.
Die Suche nach einem
betrieblichen Ausbildungsplatz endet für viele Jugendliche meist
in einer hoffnungslosen Katastrophe. Arbeitgeber beklagen sich
bereits seid Jahren über einen Facharbeitermangel, doch anstatt
in eine betrieblichen Ausbildung zu investieren, steckten sie immer
mehr Kohle in das Einstiegsqualifizierungsjahr (EQJ),
Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) und Co.
Wenn es nach der
Bundesregierung geht, sollen die Älteren bis zum Umfallen
schuften, während wir auf der Straße sitzen. Die Rente mit
67 wurde eingeführt, die Jugendarbeitslosigkeit ist gestiegen.
Für uns als
Gewerkschaftsjugend ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen
ausgebeutet werden und trotz einer Arbeit unter dem Existensminimum
leben müssen!
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Wir
fordern
- Recht
auf Arbeit
- Begrenzung der Mehrarbeit/Überstunden
- Einschränkung
von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen
- Herabsetzung
des Renteneintrittsalters
- Ausweitung der betrieblichen
Mitbestimmungsrechte
- Vergabe öffentlicher Aufträge nur
an tariftreue und ausbildende Unternehmen
- Ausbildung für alle
- Gesetzliche Umlagefinanzierung
- Ein Einkommen zum Auskommen -
Mindestlohn
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Mehr
Infos zum Thema Arbeitsmarkt gibts auf der Seite der IG
Metall Jugend Bayern und auf dem Jugendportal
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