IG-Metall Jugend Nürnberg
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Samstag, 19. Mai 2012





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Anti Rassismus Drucken

Gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Rassismus

Ausgrenzung von Minderheiten, Rassismus, neofaschistische Umtriebe bis hin  zur Schändung von Gedenkstätten und Mord an Wehrlosen – dies ist leider keine Seltenheit mehr im deutschen und europäischen Alltag. Auch in der IG Metall finden sich Menschen mit rassistischen und rechtsradikalen Ansichten. Oft liegt die Ursache im allgemeinen akzeptierten „Recht des Stärkeren“ zur Durchsetzung individueller Interessen. Diesem Konkurrenzdenken setzen wir das Prinzip Solidarität entgegen. Die ‚Ellbogengesellschaft’ ist die Ursache für Neid, Ausgrenzung und die Abschottung gegen alles Fremde. Die Überbewertung von Leistung, Erfolg und Durchsetzungsvermögen verdrängt positive Leitbilder wie Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit. Die IG Metall Jugend steht für Solidarität – und damit für eine menschengerechte Gesellschaft.


Niemand darf wegen seiner Hautfarbe oder seiner Herkunft Nachteile haben oder diskriminiert werden, genauso wenig wie wegen seines Geschlechts oder seiner Religion. Rassisten ordnen Menschen auf Grund von äußeren Merkmalen bestimmte Eigenschaften zu. Das ist schlichtweg Blödsinn. Das kann jeder Wissenschaftler bestätigen.



Einbürgerung erleichtern – Integration fördern

Eine sich demokratische nennende Gesellschaft kann nicht dauerhaft 10 % der Bevölkerung von ihren politischen Mitwirkungsrechten (Wahlen) ausschließen. Ohne doppelte Staatsbürgerschaften keine politische Teilhabe und damit auch keine Integration. Ähnliches gilt für das Recht auf Asyl. Der Wagenburg-Mentalität der Bundesregierung und anderer europäischer Regierungen muss entschieden entgegen getreten werden. Die Abschottung gegen Asylbewerberinnen und –bewerber kostet jährlich mehreren tausend Menschen das Leben. Asylrecht ist Menschenrecht!



Aufrechtgehen – Courage zeigen

Die IG Metall Jugend steht für antirassistische Engagement und konsequentes Auftreten gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Dies haben wir in vielen zentralen und regionalen Aktionen dokumentiert. Das Motto „Aufrechtgehen – Courage zeigen“ ist Haltung und Versprechen zugleich. Damit ist die IG Metall Jugend aktiver Teil der Antirassismusbewegung:



  • Alle Menschen haben die gleichen, unveräußerlichen Rechte.

  • Betriebliche Interessenvertretungen wenden gegen Rassisten und Rechtsextremisten alle Möglichkeiten des Arbeitsrechts an.

  • Aufklärung und Sensibilisierung sind Wege zur Beseitigung von Ausgrenzungs- und Diskriminierungsformen.

  • Rassismus und Diskriminierung im Betrieb führen zugunsten eines angeblichen >Betriebsfriedens< nicht totgeschwiegen werden. Betriebsräte, JAV-Mitglieder  und Vertrauensleute der IG Metall werden in diesem Fall aktiv.

  • Rassismus und Rechtsextremismus basieren im gesellschaftlich gewollten Konkurrenzprinzip. Diskriminierung und Ausgrenzung müssen bekämpft werden. Die einzige Alternative sind Gerechtigkeit und Solidarität.

  • Wir suchen dauerhafte und aktive Bündnisse mit anderen Gruppen und Organisationen, um erfolgreich antifaschistische und antirassistische Arbeit im Betrieb und Gesellschaft zu leisten.

 
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