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Bildung schafft Zukunft Bildung bestimmt wesentlich unser Leben. Mit ihr entfalten sich unsere Persönlichkeit, durch sie können wir am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Auch für unsere berufliche und damit finanzielle Situation ist Bildung entscheidend. Deshalb ist für uns die Frage, wer welche Bildungschancen erhält, von großer politischer Bedeutung. Wir fordern: Bildung für alle.
Fördern statt auslesen Die Situation in den Schulen wird immer unbefriedigender. Es fehlen Mittel, gut ausgebildete Fachkräfte und vor allem moderne Konzepte. Was wir vielerorts in der Ausbildung schon durchsetzen konnten, sollte auch in Schulen selbstverständlich werden: in der Gruppe lernen, mit modernen Medien, fächerübergreifend, in Projekten. Denn SchülerInnen sind immer so gut, wie im Unterricht. Das heißt auch: Fördern statt Auslesen, miteinander und voneinander lernen, statt gegeneinander. Damit soziale Werte, wie Solidarität und Toleranz nicht auf der Strecke bleiben. Universitäten: Bildung ist mehr als ein Wirtschaftsfaktor Hochschulen und Forschung haben eine große Bedeutung für die Lösung gesellschaftlicher Probleme. Sie haben entscheidenden Anteil an der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft. Der Dialog der Universitäten mit möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen – auch den Gewerkschaften – muss deshalb gesucht und intensiviert werden. Kooperationen dürfen nicht nur der Wirtschaft überlassen bleiben. Denn Aufgabe der Hochschulen muss es sein, gesellschaftlich relevante Fragen kritisch und weitsichtig zu diskutieren. Bildungspolitik darf nicht nur Wirtschaftspolitik sein. Bildungspolitik – Dafür stehen wir | | | | Wer sich für ein Studium qualifiziert hat, muss auch studieren können. Deshalb: Keine Studiengebühren | | | Das Recht auf Bildung bedeutet für uns: Bildung von der Vorschule bis zur Hochschule. Qualifizierte Angebote für ein lebenslanges Lernen: Durch Ausbildung, berufliche, kulturelle und politische Weiterbildung. | | | | | | | |