IG-Metall Jugend Nürnberg
OJA - Startseite arrow Was wir wollen arrow Berufliche Bildung  
Samstag, 19. Mai 2012





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Berufliche Bildung Drucken

 

Ausbildung – Investition in die Zukunft

Viele Schutzrechte für Auszubildende und Jugendliche wurden in den letzten Jahren abgebaut. Der zweite Berufsschultag wurde gestrichen. Die Berufsschulzeit für über 18jährige wird nicht mehr auf die Arbeitszeit angerechnet. Eine Eignungsprüfung für AusbilderInnen wird nicht mehr vorausgesetzt. Zusätzliche Ausbildungsplätze sind durch Abbau dieser so genannten „Ausbildungshemmnisse“ nicht entstanden. Aber für jeden Menschen gilt das Recht auf berufliche Bildung. Das duale System hat sich bewährt. Es muss stabilisiert und weiterentwickelt werden. Damit Berufsschule und Betrieb enger und verzahnter zusammenarbeiten können.

 

 


Gegen öffentlich geförderte Schmalspurausbildung

Die Wirtschaft bildet nicht ausreichend aus, sie flüchtet aus ihrer Verantwortung. Bund und Länder reagieren mit immer neuen milliardenschweren Förderungsprogrammen. Tausende von Jugendlichen werden in Warteschleifen geparkt, oder in schulische Ausbildungsmaßnahmen gedrängt. Als Schüler, mit entsprechenden eingeschränkten Rechten. Was als Notprogramm begann, gilt inzwischen als Norm. Darunter leidet die Ausbildungsqualität. Die IG Metall stellt immer wieder fest, wie mangelhaft bei außerbetrieblichen Trägern ausgebildet wird: Die Ausbildungsgruppen werden immer größer, individuelle Betreuung wird immer seltener, moderne Ausbildungsmethoden sind die Ausnahmen. Tarifverträge gelten hier nicht. Betroffenen Jugendliche erhalten allenfalls eine Beihilfe statt einer Ausbildungsvergütung. Wahlen zur JAV und zum Betriebsrat sind nicht gesichert. Diese Aussichten, einen Job zu finden, nach dieser Art von Ausbildung sind katastrophal. Kein Wunder.

 

 


Ausbildungskrisen lösen – Umlagefinanzierung jetzt

Immer mehr Jugendliche suchen einen Ausbildungsplatz. Ihre Aussichten auf eine betriebliche Ausbildung werden von Jahr zu Jahr schlechter. Unternehmen und öffentliche Hand bieten immer weniger Stellen an. Auch der Ausbildungspakt und andere werbewirksame Appelle konnten daran nichts ändern. Grund ist die Kurzsichtigkeit der Unternehmen. Für sie zählen schnelle Gewinne. Doch wichtiger ist die langfristige Konkurrenzfähigkeit, gesichert durch qualifizierte Fachkräfte. Deshalb: Wer nicht ausbildet, muss zahlen. Gesetzlich geregelt.

 

 

Berufliche Bildung – Dafür stehen wir

 
  • Mehr und besser ausbilden. Die Kosten für Ausbildung gerecht verteilen durch eine gesetzliche Umlage: Wer nicht ausbildet, muss zahlen.

  • Berufliche und allgemeine Bildung gleichstellen: Ausbildungsgänge schaffen, die doppelt qualifizieren, berufsbildend und allgemeinbildend.

  • Neue zukunftsorientierte Berufsbilder schaffen.

  • Moderne Ausbildungsmethoden anwenden, wie Projektausbildung, Lerninseln, Lernaufgabenkonzepte. Dabei die neuen Medien stärker einbeziehen.

  • Schlüsselqualifikationen vermitteln. Im Team lernen und arbeiten, soziale Kompetenzen ausbilden, neue Methoden und Arbeitstechniken anwenden, Projekt- und Prozessausbildung durchführen.

  • Berufsschule reformieren und besser ausstatten. Mehr Zeit für die theoretische Ausbildung, kein betriebliche Ausbildung an Berufsschultagen.

  • Gleiche Chancen für alle Jugendlichen. Alle sollen Rechtsanspruch auf Aus- und Weiterbildung haben. Benachteiligte werden bevorzugt gefördert.

  • Die Ausbildungsqualität verbessern, indem sich das Ausbildungspersonal stetig weiterbilden kann.

  • Auch die Berufsschulen müssen personell und sachlich besser ausgestattet werden.

  • Die Ausbildungsqualität vereinheitlichen. Das Berufsbildungsgesetz muss überall gelten, wo ausgebildet wird.

   


 

Mehr Infos zu Themen wie Ausbildungsvertrag, Berichtsheft, Berufsschule, Rechte und Pflichten eines Azubis,  und vielen mehr gibt´s auf den Seiten des IGM  Jugendportals .

 
Webdesign by Webmedie.dk Webdesign by Webmedie.dk