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Wer drin ist, besser dran!!
Entstehung von Gewerkschaften - Ein kurzer Überblick
Gewerkschaften als Zusammenschluß abhängig beschäftigter Menschen wurden wichtig, als neben der Landwirtschaft immer mehr Maschinen in die Produktion eingesetzt wurden, Fabriken gebaut wurden und immer mehr Männer, Frauen und Kinder in der Produktion arbeiteten.
1825 wurden in England die ersten Gewerkschaften gegründet, in Deutschland erst ungefähr 40 Jahre später. Vorher gab es Bauern, Handwerker und Adelige, sowas wie Könige und Grafen, dann kamen Arbeiter und Arbeiterinnen dazu, die ihre Arbeitskraft frei anbieten konnten. Die Entwicklung der Dampfmaschinen, der Zuwachs der Bevölkerung, sowie die Verbesserung von Transportwegen ermöglichten dann die sogenannte Industrialisierung. Dies bedeutete, das wenige im Besitz von Maschinen waren und viele sich als "abhängig Beschäftigte" an dieseMaschinen stellen mußten, wobei sie die Arbeitsbedingungen dafür nur akzeptieren nicht aber beeinflussen konnten.
Die Fabrikbesitzer wollten, daß die Maschinen möglichst Tag und Nacht laufen und den Arbeitern und Arbeiterinnen möglichst wenig Lohn dafür bezahlen. Den Gewinn, den sie dabei machten, wollten sie für sich behalten.
Die Menschen, die arbeiteten, wollten aber möglichst genug Geld zum leben, anständige Wohnungen, ein Tag in der Woche frei, Krankenversicherung und auch in der Nacht wollten sie nicht unbedingt arbeiten. Sie wollten auch unter anderem eine Lohnfortzahlung, wenn sie krank werden sollten. Sie haben sich dann zu Gewerkschaften zusammengeschlossen, um diese Forderungen gemeinsam zu erkämpfen, da sie das als Einzelpersonen nicht geschafft hätten.
Das alles macht die Gewerkschaft
Sie regelt in Tarifverträgen wie hoch unser Lohn ist, wie lange wir am Tag/Woche arbeiten müssen. Ob und wie viel Urlaub, Urlaubsgeld, vermögenwirksame Leistungen und sonstige Zuschläge kriegen. Sonst hätten wir auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Sie stellt dir einen Rechtsbeistand vor den Arbeitsgericht wenn z.B. bei deiner unbegründeter Kündigung.
Du bist über sie als Mitglied Freizeitunfall-Versicht. Dies macht sie schon jetzt für dich und ohne sie würdest du alleine stehen. Dann stell dir vor wie deine z.B. Lohn·Verhandlung Ablaufen würde, ja richtig verscheinlich nicht zu deinen Gunsten. Und mit ihr stehen dir viele andere Arbeitnehmer zu Seite,die mit dir zusammen eure Interressen durchsetzen. So verbessern schließlich nicht direkt die Gewerkschaften eure Lebensqualität, sondern du mit anderen.
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