IG-Metall Jugend Nürnberg
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Samstag, 19. Mai 2012





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Frei am 1.Mai - das ist klar!

Aber warum?

Wenn man sich die Geschichte des 1.Mai mal genauer anschaut, wird klar, warum dieser Feiertag so wichtig für uns ist. Seit der Entstehung gehen am 1.Mai jährlich hundertausende Menschen in vielen Ländern auf die Straße, um für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu kämpfen.
Bereits 1890 rief der Internationale Sozialkongress das erst Mal zu weltweiten Demos am 1. Mai auf. Sie forderten auf den Demos vorallem den 8 Stunden Tag aber auch gerechtere Arbeitsbedingungen. Der 1. Mai war damlas allerdings noch kein Feiertag. In den meisten Ländern wurde er als Streiktag begangen. In Deutschland streikten am 1. Mai 1890, trotz Verbot, über 100.000 Arbeiter und Arbeiterinnen. 20060421182035326_1.jpg
Am 1.Mai 1933 wurde der internationale Kampftag der Arbeiterklasse von den Nazis zum "Tag der nationalen Arbeit" erklärt und gesetzlicher Feiertag. Ziel war es, zusammen mit großen Teilen der Arbeiter/innen zu demonstrieren, was ihnen aber nicht gelang. Am daruf folgenden Tag wurden die deutschen Gewerkschaftshäuser gestürmt, die Gewerkschaften zerschlagen und Gewerkschaftler/innen festgenommen. 
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Der 1. Mai wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zwar als Feiertag beibehalten, aber nach der Neugründung der Gewerkschaften 1946 wieder der Tag, an dem die Arbeiterklasse gemeinsam für ihre Rechte auf die Staße geht. Auf Grund der Erfahrungen im Nazis - Deutschland kamen jedoch neben den Forderungen nach einer gerechten Arbeitswelt, unter dem Zeichen der internationalen Solidarität, auch der Kampf gegen Krieg und Faschismus dazu.
Der Kampf für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen hat heute an Aktualität nicht verloren:


  • Bildung hängt immer mehr von der Herkunft und dem Geldbeutel der Eltern ab
  • Lehrstellenmangel, Leiharbeit und (Jugend-) Arbeitslosigkeit stehen täglich auf der Tagesordnung
  • Kriege und Armut prägen die Nachrichten
  • Deutsche Soldaten sind wieder im In- und Ausland im Einsatz
  • Nazis machen sich auf den Staßen und in Parlamenten immer breiter
  • Die Polizei bekommt wieder geheimdinstliche Befugnisse

 

Deshalb fordern wir: 

 

  • Gleiche Bildungschancen für alle, unabhängig von finazieller Lage und Herkunft
  • Umlagefinanzierung! Ausbildung und unbefristete Übernahme für alle
  • Aktive Bekämpfung der Arbeitslosigkeit! Nein zu Hartz IV!
  • Anteil am Aufschwung! Einkommen zum Auskommen!
  • Kein Einsatz der Bundeswehr im In- und Ausland
  • Verbot aller faschistischen Parteien
  • Keine Geheimpolizei in Form von BKA und Bundespolizei

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Jugend braucht Perspektiven!

Deshalb gehen wir auch dieses Jahr am 1. Mai wieder auf die Straße! 

Auch die NPD maschierte die letzten Jahre vermehrt mit ihren so genannten "sozialen" Forderungen am 1. Mai auf. Sie sagen: "Sozial geht nur national!" Wir sagen: "Sozial geht nur International!" Es ist für und als Gewerkschafter/innen und Demokrat/innen eine soziale Verantwortung gegen Faschismus und Ausgrenzung zu kämpfen!  pb4546.gif

 

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

Deshalb müssen wir ihn bekämpfen.

 

Eine Gerechte Welt wird nicht durch Ausgrenzung erreicht, sondern nur wenn wir gemeinsam für unsere Rechte kämpfen!

Gegen menschenverachtende Arbeitsbedingung

Gegen Ausbeutung durch Unternehmer

Gegen Rassismus und Faschismus

Gegen Krieg

 Für eine besser und gerechtere Welt!


 
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