IG-Metall Jugend Nürnberg
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Samstag, 19. Mai 2012





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Tarifrunde 2008 - Es geht um mehr! Drucken

 

Die Tarifrunde 2008 ist im vollen Gange.

Ende Oktober laufen die Tarifverträge - die deine Ausbildungsvergütung regeln - aus.
Wir setzen uns gemeinsam mit euch für eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütung ein.

Was wir fordern und wie weit die Verhandlungen und Aktionen voran geschriten sind, erfährst du hier.

 
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Tarifverträge laufen aus!

 

Am 31. Oktober 2008 laufen die Tarifverträge der Metal- und Elektroindustrie aus. Diese Regeln unter anderem eure Ausbildungsvergütung. Es ghet um mehr! Mehr Ausbildungsvergütung für dich. Die IG Metall Jugend fordert 75,- € mehr pro Ausbildungsjahr.

Das ist jede Mänge. Damit wir das auch umsetzen können, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen. Diskutiert mit euren Azubis über die Tarifrunde, beteiligt euch an den AKtionen und zeigt Flage bei den Warnstreiks. Nur mit eurer Unterstützung werden wir einen Abschluss nahe ander Forderung hinbekommen.

Es kommt auf jeden an! - Fight for your Right!


 

1. Tarifverhandlung in Bayern am 8.10.2008

 


„Die Luft wird dünner. Maßhalten beim Lohnabschluss“ so prangt es groß von den Reklametafeln. Doch für wenn die Luft dünner wird stellte die IG Metall am 08.10 in Nürnberg unter Beweis. Dort  fand die erste Tarifverhandlung der bayrischen M&E Branche statt. Um den Verhandlungen ein bisschen Würze zu geben war der OJA Nürnberg und jugendliche Vertreter aus andern Verwaltungstellen anwesend.

Um 10:00 Begann die Kundgebung der IG Metall vor dem ehemalig selbstverwalteden Jugendzentrum Komm bei der sich in etwa 350 Metaller einfanden um ihre Forderung nach 8% mehr Lohn und 75 € für alle Ausbildungslehrjahre Nachdruck zu verleihen.

Bezirksleiter Werner Neugebauer brachte noch mal auf den Punkt, wie die Forderung überhaupt zu stande gekommen ist:
„Wir haben eine intensive Debatte über die Höhe der Forderung in den Betrieben geführt. Das Spektrum lag zwischen 7,5 und 15 Prozent, so dass wir mit acht Prozent am unteren Ende geblieben sind. Die sind berechtigt, denn wir hatten im letzten Jahr eine gigantische Konjunktur. Die Ergebnisse der Metall- und Elektroindustrie sind die besten seit 40 Jahren, gleichzeitig klafft die Schere zwischen Unternehmensgewinnen und den Einkommen der Beschäftigten immer weiter auseinander. Es ist nur gerecht, wenn die Beschäftigten an den Gewinnen, die sie erwirtschaftet haben, jetzt auch beteiligt werden. Und die Leute brauchen das Geld. Die überproportionalen Preissteigerungen z.B. im Energiebereich, treffen besonders die unteren Lohngruppen.“

In der Rede der Jugend unterstrich die stellvertretende OJA-Vorsitzende Christine Keul noch einmal, dass auch für Auszubildende in dieser Tarifrunde eine kräftige Erhöhung der Ausbildungsvergütung drin sein muss.

Während den Reden sorgte der LKW des VBM für Aufregung der direkt zur Kundgebung vorfuhr. Doch einige Metaller zeigten sehr schnell für wenn die Luft dünner wird. Aufgrund der Proteste zog es der LKW-Fahrer vor hier nicht mehr vorbei zu schauen.

Im Anschluss an die Kundgebung Stürmte die IGM Jugend Bayern das Verhandlungslokal und unterbrach zum Leidwesen des VBM das Interview von Herrn Keese mit einem Transparent mit der Aufschrift „alles wird teurer, wir auch! 75€ mehr muss her“. Dann übereichten Vertreter der Jugend der Verhandlungskommission des VBM Boxhandschuhe um ihnen die Kampfbereitschaft der Auszubildenden symbolisch darzustellen. Außerdem bekamen sie noch eine Bretzen in Form von 75€ die sie sich teilweise während der Verhandlungen schmecken ließen. Eigentlich wurden sie mit dem Hinweis von Christine Keul überreicht das man dann nach einem verlorenen Kampf noch eine Stärkung hat.

Die Verhandlungen verliefen ruhig und ohne Ergebnis da der VBM kein Angebot an die IG Metall machte. Die zweite Verhandlungsrunde findet am 27.10 in Erding statt.

 

Bilder von der ersten Verhandlungsrunde findet ihr in unserer Gallerie.

 

 

  Rede der OJA stellv. Vorsitzenden Christine Keul:

 Fernseh Bericht der 1. Verhandlung in Nürnberg:

Rede der Kollegin Antonina Stöckert beim
1. Warnstreik in der Südstadt a 4.11.2008

 

Rede der Kollegin  Jasmin Bertleff beim 3. Warnstreik
in der Nopitschstrasse am 6.11.2008

 

 

Hinweis:
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