IG-Metall Jugend Nürnberg
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Mittwoch, 8. Februar 2012





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Der OJA Nürnberg beschäftigt sich mit folgenden Themen und nimmt folgende Positionen ein!
Umlagefinanzierung Drucken

Wer nicht ausbildet wir umgelegt!

Ist Ausbildungspakt wirklich ein Erfolg? Wird für jede Bewerberin und jeden Bewerber ein Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt? Ist Ausbildungslücke tatsächlich viel kleiner als häufig behauptet wird?

Hunderttausende Jugendliche die vergebens nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz suchen, können diese Frage mit einen eindeutigen NEIN beantworten.

Wir als IG Metall Jugend nehmen das nicht hin, das die Arbeitsgeber mutwillig unsere Zukunft verbauen! Wir fordern BETRIEBLICHE AUSBILDUNG FÜR ALLE!
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Übernahme Drucken

Aktiv für Übernahme!
Nach der Ausbildung gleicht der Eintritt in den Arbeitsmarkt oftmals einer Zitterpartie. Die Übernahme entwickelt sich vom Regelfall immer mehr zum Ausnahmefall - langfristig mit Nachteilen für die Unternehmen. Wir als IG Metall Jugend kämpfen grundsätzlich für eine unbefristete Übernahme, aber mindestens für 12 Monate.

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Arbeitsmarkt Drucken

Aktive Beschäftigungspolitik - Arbeitslosigkeit nicht nur verwalten!

Eine gute Ausbildung und ein sicherer Arbeitsverhältnis ist nach Umfrage das wichtigste Lebensziel für den Großteil der Deutschen. Kein Wunder, schließlich sichert das Einkommen ihre Existenz.

Doch anstatt aktiv in Beschäftigung zu investieren, geben Staat und Wirtschaft Million für die Finanzierung der Arbeitslosigkeit aus.

Für uns als Gewerkschaftsjugend ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen ausgebeutet werden und trotz einer Arbeit unter dem Existensminimum leben müssen!

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Anti Rassismus Drucken

Gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Rassismus

Ausgrenzung von Minderheiten, Rassismus, neofaschistische Umtriebe bis hin  zur Schändung von Gedenkstätten und Mord an Wehrlosen – dies ist leider keine Seltenheit mehr im deutschen und europäischen Alltag. Auch in der IG Metall finden sich Menschen mit rassistischen und rechtsradikalen Ansichten. Oft liegt die Ursache im allgemeinen akzeptierten „Recht des Stärkeren“ zur Durchsetzung individueller Interessen. Diesem Konkurrenzdenken setzen wir das Prinzip Solidarität entgegen. Die ‚Ellbogengesellschaft’ ist die Ursache für Neid, Ausgrenzung und die Abschottung gegen alles Fremde. Die Überbewertung von Leistung, Erfolg und Durchsetzungsvermögen verdrängt positive Leitbilder wie Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit. Die IG Metall Jugend steht für Solidarität – und damit für eine menschengerechte Gesellschaft.

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Bildungspolitik Drucken

Bildung schafft Zukunft

Bildung bestimmt wesentlich unser Leben. Mit ihr entfalten sich unsere Persönlichkeit, durch sie können wir am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Auch für unsere berufliche und damit finanzielle Situation ist Bildung entscheidend. Deshalb ist für uns die Frage, wer welche Bildungschancen erhält, von großer politischer Bedeutung. Wir fordern: Bildung für alle.

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Berufliche Bildung Drucken

 

Ausbildung – Investition in die Zukunft

Viele Schutzrechte für Auszubildende und Jugendliche wurden in den letzten Jahren abgebaut. Der zweite Berufsschultag wurde gestrichen. Die Berufsschulzeit für über 18jährige wird nicht mehr auf die Arbeitszeit angerechnet. Eine Eignungsprüfung für AusbilderInnen wird nicht mehr vorausgesetzt. Zusätzliche Ausbildungsplätze sind durch Abbau dieser so genannten „Ausbildungshemmnisse“ nicht entstanden. Aber für jeden Menschen gilt das Recht auf berufliche Bildung. Das duale System hat sich bewährt. Es muss stabilisiert und weiterentwickelt werden. Damit Berufsschule und Betrieb enger und verzahnter zusammenarbeiten können.

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